Ein wichtiger Bestandteil eines Handwerksbetriebes ist die Sicherheit bei der Arbeit. Banalitäten wie ein herumliegender Luftschlauch oder ein Staubsaugerkabel können zu Stürzen mit schmerzhaften Folgen führen. Rund 120’000 Stolperunfälle pro Jahr werden in der Schweiz registriert. Nebst diesen Stolpersteinen im Berufsleben, führen Grümpelturniere immer noch die Liste der Nichtberufsunfälle an. Rasch 10 Minuten auf dem Rasen zur einstigen Bestform zurückkehren, früher gings doch auch noch. Die Bänder und Sehnen erinnern sich nicht mehr so schnell an diese Bestform und dehnen sich im kalten Zustand nicht – schon zwickts und schmerzts.

Krankheit oder Unfall?

Die Statistik besagt, dass die Krankheitsfälle die Unfälle überwiegen. Mit 83% gegenüber 12% Nichtberufsunfällen und 5% Berufsunfällen, der absolute Spitzenreiter auf der Skala. Die psychischen Erkrankungen nehmen rapide zu. Stress und Hektik hemmen die Denkkraft bei der Arbeit und unkonzentrierte Momente können zu Unfällen führen. So zieht das eine das andere an.

Erfreulich ist der Anteil von 5% an Berufsunfällen. Die SUVA-Präventionen und regelmässigen Informationstage über Arbeitssicherheit greifen. Während der Ausbildungszeit werden die jungen Arbeitnehmer über die Arbeitssicherheit und den Gesundheitsschutz informiert und geschult. Sie integrieren die gelernten Massnahmen in ihren Alltag, so wird das Tragen von Schutzkleidung zur Routine.

Ein ganz neuer Teil der Prävention öffnet sich mit den Hybrid- und Elektrofahrzeugen. Die hohe Spannung des Energiespeichers birgt diverse Gefahren. Wird der Stromkreis bei der Reparatur durch eine Unaufmerksamkeit nicht unterbrochen, kann dies tödliche Folgen haben.

Es lohnt sich Zeit und Wissensdurst in die Prävention des eigenen Betriebes zu investieren. Gesunde Mitarbeiter und Vorgesetzte sorgen für ein gutes Betriebsklima.

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